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Immer wieder beklagen Hundebesitzer, dass sie von ihren Hunden zu Hause auf Schritt ....



.... und Tritt verfolgt werden, die Hunde nervös sind und nicht zur Ruhe kommen. Egal, welcher Raum betreten wird, der vierbeinige Freund ist immer dicht hinter den Fersen und behält alles im Überblick. Dieses Verhalten zeigt leider nicht die enorme Verbundenheit zwischen Tier und Mensch, sondern lediglich die Unsicherheit des Hundes. Das ständige Kontrollbedürfnis versetzt den Hund in Stress und belastet ihn körperlich. Wird dieses Verhalten über einen längeren Zeitraum akzeptiert, kommt es häufig vor, dass dieser Drang, seinen Besitzer zu bewachen, auch außerhalb der eigenen vier Wände ausgelebt wird. Durch lautes Bellen oder Knurren wird der Unmut des Hundes deutlich, wenn sich jemand dem Herrchen nähert.


Was kann man tun bzw. was ist der Auslöser für dieses Verhalten?

Da sich der Kontrollzwang des Hundes zumeist schleichend entwickelt, wird es von den Besitzern nicht eindeutig wahrgenommen. Bekommt der Hund allerdings über einen längeren Zeitraum zu wenig Schlaf, wirkt er nervös, unruhig oder wird als ängstlich wahrgenommen. Das Verhalten des Hundes wird durch die fehlende Konsequenz des Besitzers zusätzlich verstärkt und unterstützt.


Um ein jahrelanges Verhalten abzutrainieren, ist viel Geduld und Ausdauer erforderlich. Der erste Schritt ist der bedeutsamste – das Erkennen der Problematik des Stressverhaltens und dieses nicht zu verharmlosen. Entscheidest du dich für ein aktives Training, bedeutet dies eine gewaltige Umstellung des Hundes, die nicht ohne Widerstand angenommen wird.


Die Welt der Hunde spielt nach ein paar einfachen Regeln. Als Gruppen- bzw. Rudeltiere leben Hunde nach einem sozialen Gefüge, der Rangordnung. Jedes Mitglied der Gruppe übernimmt seine Aufgaben, hat seinen Platz und damit Rechte und Pflichten. Wer wofür zuständig ist, sollte nach Möglichkeit nicht der Hund entscheiden!

Bereits die Position des Liegeplatzes entscheidet darüber, ob es sich um einen Kontroll- oder aber Komfortplatz handelt.


Hast du ähnliche Erfahrungen mit deinem Hund gemacht oder willst du gewisse Verhaltensweisen ändern? Komm in die Ordination und lass dich beraten!

Wir freuen uns, dich und deinen Hund auf dem Weg zu einer besseren Beziehungsqualität zu unterstützen.

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