Emmas Genesung



Vielleicht haben einige von euch meinen Blog gelesen, in dem ich über meinen Höllentrip berichtet habe, als meine Hündin schwer erkrankte…nun ist einige Zeit vergangen und ich versuche wieder Normalität in meinen Alltag zu bringen. Emma hat alles gut überstanden und ist voller Tatendrang. Ihre Augen leuchten, ihre Körperhaltung ein Ausdruck wahrer Lebensfreude. Und ich genieße jede Sekunde, bin unendlich dankbar, dass sie sich so gut erholt hat und keine Langzeitschäden zurückbleiben dürften. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, ist mir bewusst!

Nach dem stationären Aufenthalt von Emma in der Tierklinik übernahm Dr. Nathaniel die Intensivpflege in seiner Ordination: über den Venenzugang wurde nicht nur Flüssigkeit zugeführt, sondern alle vier Stunden auch verschiedenste Medikamente verabreicht. Erst als der Kreislauf stabil war und Emma in der Lage war selbständig ausreichend Futter zu sich zu nehmen, konnte ich meine Hündin zu Hause versorgen.


In regelmäßigen Abständen habe ich ihr Flüssigkeit verabreicht: da meine kleine Prinzessin Wasser nicht in der erforderlichen Menge zu sich nahm, kochte ich eine Hühnersuppe mit viel Gemüse und Fleisch. Ergänzend habe ich ihr Cottage Cheese gefüttert, in der Hoffnung, dass die Darmflora durch die Vielzahl an Medikamenten nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Unsere Spaziergänge dauerten statt zwei Stunden wenige Minuten. Die restliche Zeit ruhte sich Emma an gut gekühlten Plätzen aus. Mehrfach täglich bot ich ihr Futter an, stets in kleinen Mengen, um den Kreislauf nicht zu belasten.


Alle zwei Tage wurde ein Lungenröntgen in der Ordination gemacht, welches dann per Mail an die Tierklinik geschickt wurde, um die Veränderungen mit den betreuenden Ärzten zu besprechen. Ergänzend wurde Emma abgehört, um die Lungengeräusche zu kontrollieren.


Diese engmaschigen Kontrollen waren nicht nur für die Genesung meiner Hündin von Bedeutung, sondern auch für mich beruhigend, um nicht vor Sorge durchzudrehen.

Da die Ursache der Erkrankung nicht eindeutig verifiziert werden konnte, war es mir sehr wichtig, ergänzend ein Organscreening sowie einen Herzultraschall durchführen zu lassen. Beide Spezialisten sind in regelmäßigen Abständen über die Ordination von Dr. Nathaniel zu buchen. Bereits vor der Untersuchung wurden Herr Dr. Hechinger sowie Herr Dr. Miedlerüber die Krankheitsgeschichte von Emma informiert. Dies ist deswegen so hilfreich, weil es sich daher nicht um eine Momentaufnahme handelt, sondern der gesamte Genesungswegabgebildet wurde.


Nach vierzehntägiger medikamentöser Behandlung ging es Emma wieder so gut, dass wir unseren Spaziergang auf 20 Minuten ausdehnen konnten. Schritt für Schritt hat sich ihr Zustand verbessert.


Sie nach knapp einem Monat wieder über die Felder laufen zu sehen, erfüllte mich mit großer Freude, wohl wissend welches Glück wir hatten, eine optimale, auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung erhalten zu haben.