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HUNDERAMPEN




Es ist nicht ganz unverständlich, dass sich die Vorfreude auf Autofahrten bei vielen Hunden in Grenzen hält. Immerhin sind Fahrtziel und -dauer ungewiss und sowohl der Aufenthalt in den oft zu kleinen und niedrigen Boxen als auch der Ein- und Ausstieg ins Auto mit körperlichem Unwohlsein verbunden: Beim Einsteigen unaufgewärmt aus dem Stand hochspringen und dann sofort stoppen zu müssen und beim Aussteigen unaufgewärmt auf hartem Boden landen zu müssen, fügt Gelenken und Bändern erheblichen Schaden zu. Zur Schonung junger und alter Hunde empfiehlt sich daher dringend, - besonders bei hohen Autos wie den beliebten SUVs – die Anschaffung einer Aufstieghilfe.

Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an Hunderampen aus Holz, Aluminium und Kunststoff, die in aufklappbaren und stufenlos verstellbaren Versionen erhältlich sind. Bei der Auswahl einer Rampe sollte nicht nur der Preis, sondern auch die Belastbarkeit, das Eigengewicht und die Außenmaße der Rampe berücksichtigt werden. Die Breite der Rampen beträgt +/- 40cm, die maximale Länge variiert zwischen 70 und 200cm. (Je höher das Auto ist, umso länger muss die Rampe sein, damit der Winkel nicht zu steil ist.) Damit die Trittfläche rutschfest ist, ist sie mit Schmirgelpapier, strukturiertem Gummi oder Teppich beschichtet oder hat Holzsprossen.

Es empfiehlt sich, die Hunde behutsam an die Rampe zu gewöhnen, und eventuell anfangs zuhause über die flache Rampe gehen zu lassen und den Winkel langsam zu steigern. Dann steht einem schonenden Ein- & Ausstieg ins Auto nichts mehr im Weg.

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