Ab in die Natur – jedoch mit Rücksicht!




Der Frühling ist gut spürbar …. Die Vögel zwitschern, Bäume und Sträucher erblühen wieder zum Leben, die Temperatur ist angenehm und die Sonnenstrahlen auf der Haut tun der Seele gut. Was gibt es da Schöneres als mit dem Hund einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Wanderung zu unternehmen? Jedoch vergessen Sie bitte nicht, dabei ein paar Regeln einzuhalten!


- Bewegen sie sich in einem unbekannten Terrain, ist größte Vorsicht geboten: ihr Liebling sollte jedenfalls an der Leine geführt werden, um ihn keinen Gefahren auszusetzen. Sowohl die Beschaffenheit des Geländes, die Begegnung mit fremden Hunden, Wanderern, aber auch Wildtieren ist so unter Kontrolle zu halten. Nicht zu unterschätzen sind weiters Weidetiere. In den letzten Jahren ist es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen mit Kühen gekommen. Weichen sie diesen größtmöglich aus!


- Nehmen Sie Ihre Grenzen – und die Ihres Vierbeiners bewusst wahr! Passen Sie die Distanz und den Schwierigkeitsgrad der geplanten Route sowohl an Ihre eigene Kondition als auch die des Hundes an. Hat ihr Hund Gelenkprobleme, sind steile und ausgedehnte Wanderrouten ungeeignet – stattdessen bieten sich übersichtliche Rundwege oder flache Wege an.


- Vor allem bei körperlicher Anstrengung ist genügend Flüssigkeit für sie und ihren Liebling von Bedeutung. Eine Wasserflasche sowie ein faltbarer Hundenapf sollten jedenfalls Platz im Rucksack finden. Lassen Sie ihren Hund nicht aus reißenden Gewässern trinken – das kann gefährlich werden.


-Vermeiden Sie beim Wandern mit der Fellnase längere Abschnitte in der prallen Sonne. Die Kombination aus Anstrengung und Hitze kann bei Hund aber auch Mensch zu Kreislaufproblemen und Atembeschwerden führen.


- Vorsicht im Jagdgebiet: unter bestimmten Voraussetzungen ist der Abschuss von Haustieren erlaubt. Ein Grund kann etwa eine Entfernung des Hundes außerhalb der Rufweite sein. Daher sollten Hunde im Wald stets angeleint bleiben oder sichergestellt werden, dass er sich nicht zu weit von Frauchen/Herrchen entfernt.


- Wildtiere benötigen zum Überleben Ruhe, Äsung und Deckung. Veranlasst durch die Störung des Menschen und ihres Begleiters, flüchten z.B. Rehe kilometerweit bis sie sich wieder sicher fühlen. Das Fluchtverhalten raubt den Tieren Kraft, die sie zum Überleben benötigen. Werden Eltern von ihren Jungtieren getrennt bzw. enormen Stress ausgesetzt, sind sie anfällig für Krankheiten.


- Vergessen sie nicht, ihren Hund ausreichend vor Zecken und Parasiten zu schützen. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten – ihr Tierarzt berät sie gerne!